Gartentipp – Heckenschnitt im Frühjahr

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Gartenarbeit im Frühling

Heckenschneiden vor dem Frühlingsanfang

Eine schöne Hecke sollte einem regelmäßigen Schnitt unterzogen werden. Dies sorgt dafür, dass die Hecke grün bleibt und dicht wächst. Der erste Schnitt des Jahres sollte bereits vor dem Frühlingsanfang durchgeführt werden. Der Februar ist beispielsweise ein passender Monat hierfür. Der große Vorteil des frühen Schnitts ist es, dass die Triebe den Rückschnitt zu dieser Zeit noch besser verkraften, da sie noch nicht wieder richtig im Saft stehen. Hinzu kommt, dass die Brutzeit der Vögel zu dieser Zeit noch nicht begonnen hat, wodurch keine neu angelegten Nester zerstört werden können. Da jede Hecke eine gewisse Zeit zur Regeneration benötigt, wird sie erst gegen Mai wieder richtig austreiben. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die Hecke während dieser Zeit sehr gepflegt erscheint.

Die Gesetzgebung für den Heckenschnitt

Ein Heckenschnitt kann nicht durchgeführt werden, wann immer man Lust dazu hat. Ab dem 1. März jeden Jahres untersagt die Gesetzgebung den Heckenschnitt. Dieses Verbot gilt bis zum 30. September. Grund hierfür ist, dass das Brutgeschäft der heimischen Vögel einsetzt und die Brutstätten nicht zerstört werden dürfen. Allerdings dürfen kleinere Pflegeschnitte trotzdem durchgeführt werden. Jedoch muss stets darauf geachtet werden, dass die genutzten Gartengeräte keine Nester zerstören und die Vögel nicht bei der Brut behindert werden.

 

Gartenbau-Landschaftsbau-EssenDer richtige Zeitpunkt des Heckenschnitts

Auch wenn kein Radikalschnitt mehr nach dem 1. März stattfinden darf, so sollte die Hecke jedoch auch nicht zu früh geschnitten werden. Auf einen Blick auf das Thermometer sollte man nicht verzichten.

Ein Heckenschnitt ist möglich bei einer Temperatur bis zu -5 °C.

Führt man den Heckenschnitt bei kälteren Temperaturen durch, so schadet man den Pflanzen. Hierbei wird der Zweig beim Schnitt gequetscht, wodurch kein ordentlicher Schnitt entsteht, der anschließend auch wieder gut verheilen kann.

Gartenhecken – Die Unterschiedliche und ihre Eigenarten

Je nachdem, für welche Hecke man sich entschieden hat, können diese unterschiedliche Eigenschaften und Eigenarten aufweisen.

So gibt es beispielsweise:

Nadelhecken: Bei diesen muss man stets darauf achten, dass man nicht zu viele Schnittfehler macht, denn die Nadelhecke verzeiht solche Fehler nicht so leicht. Ein richtiger Schnitt ist hier sehr wichtig. Wichtig ist es vor allem auch, dass die generelle Heckenform eingehalten wird. Hierbei handelt es sich um eine Trapezform, das heißt, die Hecke sollte oben schmaler sein als unten. Sollte es passiert sein, dass die Hecke verkahlt ist, so kann dies nur sehr schwer rückgängig gemacht werden. Beispielsweise bei der Thuja oder den Scheinzypressen kann es bis zu mehreren Jahren dauern, bis versehentlich hineingeschnittene Löcher wieder zugewachsen sind. Nadelhecken sollten auch erst im Folgejahr des Einpflanzens zum ersten Mal geschnitten werden. Anschließend sollte der Heckenschnitt aber regelmäßig erfolgen.

Laubhecken: Laubhecken können, in den meisten Fällen, sehr stark zurückgeschnitten werden. Dies ist ein großer Vorteil dieser Heckenart. Selbst aus altem Holz treiben diese wieder zuverlässig aus. Mit dem Schnitt der Laubhecke muss immer oben begonnen werden, wobei man diesen nach unter fortführt. Zudem sollte man allerdings zwischendurch immer wieder kontrollieren, ob ein ansprechendes Gesamtbild entsteht. Wer ganz gerade schneiden möchte, der kann dies mit Hilfe einer Schnur tun, die waagerecht gespannt wird. So erhält man eine akkurate Grenze. Nach oben hin sollte die Laubhecke stets verjüngt werden, wobei auch auf einen konischen Schnitt geachtet werden sollte. Das heißt, dass die Hecke oben schmaler sein muss als unten.

Immergrüne Hecken: Zu den immergrünen Hecken gehören unter anderem der Buchs, die Glanzmispel und auch die Lorbeerkirsche. Diese immergrünen, großblättrigen Hecken sollten eher nicht mit einer elektrischen Heckenschere geschnitten werden, denn hierbei können, meist ungewollt, viele Blätter verletzt werden. Dies sieht anschließend nicht nur unschön aus, sondern kann die Pflanzen auch krankmachen, da Krankheitserreger durch die offenen Wunden eindringen können. Solche Hecken sollten stets per Hand, mit der Gartenschere, zurückgeschnitten werden. Natürlich bedeutet dies meist mehr Arbeit und mehr Zeitaufwand, allerdings wird man schließlich mit einer schönen, gepflegten, gesunden Hecke belohnt.

Die ideale Hilfe für den Heckenschnitt

Natürlich kennt sich nicht jeder mit einem perfekten Heckenschnitt aus, traut sich diesen zu oder hat einfach keine Zeit um diesen durchzuführen. Doch auch wenn dies so ist, so muss man nicht mit einer ungepflegten Hecke leben. Als Gartenbaubetrieb bieten wir Ihnen gerne unsere Dienste an. Hierbei wird die Hecke von fachkundigem Personal gestutzt, das genau weiß, wie es vorgehen muss.

So erhält man eine Hecke, die jeden, durch das gepflegte Erscheinungsbild, beeindrucken wird.

Anfrage Heckenschnitt

Wenn Sie sich für einen professionellen Heckenschnitt interessieren, können Sie sich über das nachfolgende Kontaktformular bei uns melden.

Ihr
Garten- und Landschaftsbau in Essen
Jens Kuhlmann – Gartenbau Kuhlmann

 

 

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Das passende Werkzeug

Ein Heckenschnitt kann mit unterschiedlichen Werkzeugen durchgeführt werden. Hierbei gibt es allerdings einige Details, auf die man achten sollte. Wichtig ist unter anderem, dass die Klinge richtig scharf ist. Zudem sollte es sich um kräftige Astscheren (wie z.B. hier erhältlich) und gute richtig gute, hochwertige Sägen handeln. Am besten sollten Teleskopwerkzeuge gewählt werden, so kann man beispielsweise auch auf eine Leiter verzichten. Des Weiteren stehen diverse Akkugeräte zur Wahl. Prinzipiell unterscheidet man zwischen manuellen Heckenscheren, benzinbetriebenen Geräten, Akku-Geräten und elektrischen Heckenscheren. Jedes dieser Geräte hat natürlich seine ganz eigenen Vorzüge. Manuelle Heckenscheren beispielsweise benötigen kein Kabel und sind leichter als viele andere Modelle. Zudem sind sie geräuscharm und handlich. Die elektrische Heckenschere ist, im Gegensatz zu einem benzinbetriebenen Modell, geräuschärmer und leichter. Ideal geeignet ist ein Gerät mit einer Leistung zwischen 400 und 500 Watt. Eine Akkuheckenschere hat den Vorteil, dass die sowohl handlich als auch leicht, leise und überall einsetzbar ist. Da diese keinen Stromanschluss benötigt, muss auch nicht auf ein lästiges Kabel geachtet werden. Die Benzinheckenschere ist am leistungsstärksten. Auch dieses Modell benötigt keinen Stromanschluss und kann somit überall eingesetzt werden. Zudem ist es möglich, sehr schnell zu arbeiten.